Binance zieht MiCA-Antrag in Griechenland zurück und sucht nach einem anderen EU-Mitgliedstaat
Die Kryptowährungsbörse Binance hat ihren Antrag auf eine MiCA-Lizenz in Griechenland zurückgezogen. Das Unternehmen beabsichtigt nun, die erforderliche Lizenz über einen anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union zu erhalten.
Laut Binance spielte der Fortschritt des Lizenzierungsverfahrens in Griechenland eine wichtige Rolle bei der Entscheidung. Da das Ende der MiCA-Übergangsphase absehbar ist, wurde noch keine endgültige Entscheidung über den Antrag getroffen.
Die Börse versichert, dass die Kundengelder sicher sind und die Nutzer weiterhin Zugriff auf ihre Konten und Guthaben haben. Einige europäische Kunden könnten jedoch je nach Wohnsitzland und Kontostatus mit Auswirkungen der Änderung rechnen. Binance wird betroffene Nutzer direkt über die nächsten Schritte, Fristen und verfügbaren Optionen informieren.
Das Unternehmen warnt zudem vor Betrugsversuchen im Zusammenhang mit den Änderungen. Nutzern wird geraten, ausschließlich offiziellen Kommunikationskanälen zu vertrauen und Passwörter, 2FA-Codes oder private Schlüssel nicht weiterzugeben.
Trotz der Aussetzung des Antrags in Griechenland arbeitet Binance weiterhin aktiv an der Erlangung einer Lizenz gemäß den europäischen MiCA-Bestimmungen. Das Unternehmen rechnet damit, in den kommenden Monaten die Genehmigung in einem weiteren EU-Mitgliedstaat zu erhalten, hat aber noch nicht bekannt gegeben, um welches Land es sich handelt.
