Coinbase eröffnet EU-Hub in Luxemburg im Rahmen des MiCA-Abkommens
Coinbase eröffnete am 24. Juni sein neues Büro in Luxemburg und ernannte das Land offiziell zu einem europäischen Zentrum im Rahmen der MiCA-Regulierung. Dieser Schritt folgt auf die zuvor erfolgte MiCA-Zulassung, die das Unternehmen von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) erhalten hatte.
Mit dieser Struktur kann Coinbase seine Dienstleistungen von Luxemburg aus in allen 27 EU-Mitgliedstaaten mit einer einzigen Lizenz anbieten. Das Büro dient gemäß den MiCA-Regeln als obligatorisches europäisches operatives und rechtliches Zentrum. Diese Regeln schreiben vor, dass Unternehmen eine feste Niederlassung innerhalb der EU benötigen, um das Passporting-System nutzen zu können.
Die MiCA-Lizenz wurde bereits im Juni 2025 erteilt, wodurch Coinbase zu den ersten Unternehmen gehört, die im Rahmen des neuen europäischen Krypto-Rahmenwerks vollständig operativ tätig werden konnten. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, regulierte Krypto-Dienstleistungen für Nutzer im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum mit über 450 Millionen Einwohnern anzubieten.
Die Eröffnung in Luxemburg unterstreicht die Rolle des Landes als wachsendes Zentrum für digitale Finanzdienstleistungen und Krypto-Aktivitäten in Europa. Die Niederlassung stärkt die lokale Präsenz von Coinbase zusätzlich zu den bereits bestehenden Lizenzen in mehreren EU-Ländern wie Deutschland und Frankreich.
Gemäß den MiCA-Regeln müssen Krypto-Dienstleister in einem EU-Mitgliedstaat lizenziert sein und dort tatsächlich eine physische und operative Präsenz haben, um EU-weite Dienstleistungen anbieten zu können. Coinbase erfüllt diese Anforderung mit seiner Niederlassung in Luxemburg.
