Aus finanzen.net ZERO wird Finanzen invest: Depot, Login und Konditionen bleiben unverändert
Der Karlsruher Neobroker finanzen.net ZERO heißt seit dem 31. Oktober 2026 Finanzen invest. Nach Angaben des Anbieters ändern sich Name, Design und einige Funktionen, während Depot, Bestände, Sparpläne, Konditionen und Zugangsdaten unverändert bleiben. Tradegate kommt als zweiter Handelsplatz hinzu, Xetra ist angekündigt. Zum Krypto-Angebot macht die Umstellungsmitteilung keine Angaben.
Der Neobroker finanzen.net ZERO tritt seit dem 31. Oktober 2026 unter dem Namen Finanzen invest auf. Der Anbieter hatte die Umstellung Ende Oktober per E-Mail angekündigt und den neuen Namen erst zum Start genannt. Geändert haben sich Name und Design von App und Website; die Umstellung erfolgte über Nacht, mit einem kurzen Wartungsfenster, in dem Depot und App nicht erreichbar waren. Hinter dem Angebot steht weiterhin dieselbe Gesellschaft, die finanzen.net zero GmbH aus Karlsruhe, eine Tochter der Finanzen.net Group GmbH.
Für Bestandskunden bleibt nach Angaben des Anbieters das Wesentliche gleich. Depot, Bestände, Wertpapiere, Guthaben und Sparpläne laufen unverändert weiter, ebenso die Konditionen und Gebühren einschließlich der 0-Euro-Order. Auch der Login ändert sich nicht: Der Zugang läuft weiter über mein.finanzen-zero.net mit den bisherigen Zugangsdaten. Verträge, AGB und Steuerbescheinigungen behalten ihre Gültigkeit, eine erneute Unterschrift ist nicht erforderlich. Vertragspartner und Depotbank bleiben bestehen; Konto und Depot führt weiterhin die Baader Bank. Kunden müssen nichts unternehmen, die App aktualisiert sich beziehungsweise soll aktualisiert werden, sobald ein Update angezeigt wird.
Neu ist, dass sich der Kreis der Handelsplätze erweitert. Neben gettex, das als Handelsplatz erhalten bleibt, können Kunden seit der Umstellung auch über Tradegate handeln; Xetra ist als weiterer Handelsplatz angekündigt. Hinzu kommt eine neue Funktion zur KI-gestützten Analyse. Konzernchef Muhamad Said Chahrour nennt nach fünf Jahren mehr als 500.000 Kunden und über 14 Milliarden Euro verwahrtes Vermögen. Die Website finanzeninvest.de dient als Informationsseite zur neuen Marke.
Zum Krypto-Angebot macht die Umstellungsmitteilung keine Angaben; sie nennt Depot, Konditionen und Zugangsdaten als unverändert, ohne Kryptowährungen gesondert zu erwähnen. Nach den Produktangaben des Anbieters sind rund 59 Kryptowährungen handelbar, darunter Bitcoin, Ether und XRP, als echte Coins und nicht als ETPs oder Derivate, mit Beträgen ab einem Euro. Die Verwahrung übernimmt die Tangany GmbH aus München, die von der BaFin beaufsichtigt wird. Die Vermittlung erfolgt über die DonauCapital Wertpapier GmbH, die Ausführung über die Baader Bank. Eine Besonderheit, die auch nach der Umstellung gilt: Krypto-Bestände lassen sich nicht in die Wallet hinein oder aus ihr heraus übertragen. Der Anbieter verweist bei der Annahme und Weiterleitung von Krypto-Aufträgen auf die europäische Verordnung MiCAR.
Rund um einen Markenwechsel warnt das Unternehmen ausdrücklich vor Betrugsversuchen. E-Mails kommen demnach ausschließlich von Adressen der Domain finanzeninvest.de. Nach eigenen Angaben fragt der Anbieter nie nach Passwörtern oder PINs, fordert nicht dazu auf, Apps über Links zu installieren, und verlangt keinen Fernzugriff auf Geräte. Wer eine Nachricht erhält, die zu einer dieser Handlungen auffordert, sollte ihr nicht folgen.
Eine Übersicht aller Plattformen, die wir vergleichen, und ihrer Bedingungen findest du in unserer Übersicht der Krypto-Plattformen.
Investitionen in Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Dieser Artikel ist informativ und stellt keine Anlageberatung dar.
